Berater*in und Rechtsanwält*in gesucht

Berater*in gesucht

Der Bremer Erwerbslosenverband BEV sucht für das Beratungsbüro in Bremen Nord ein*e Berater*in, die/der Lust hat, Menschen mit geringem Einkommen, Hartz VI EmpfängerInnen, Flüchtlinge und Zuwander*innen, alleinerziehende Mütter… zu beraten.

Die Ratsuchenden haben schwerpunktmäßig Fragen zum Sozialrecht, insbesondere alle Regelungen zu HartzIV, sowie Miet- und Vertragsrecht.
Bei Flüchtlingen und Zuwander*innen geht es über sozialrechtliche Regelungen hinaus immer wieder um das Aufenthaltsrecht.
Da es bei dem allergrößten Teil der Beratungen um aufstockende Leistungen geht, ist auch die Aufnahme und das Ende von Arbeitsverhältnissen ein wichtiger Themenbereich.

Wieviel Zeit und Energie in die Beratung eingebracht und gearbeitet werden möchte, kann weitestgehend selbst entschieden werden. Auch Praktika oder Hospitationen sind möglich. Der BEV finanziert sich unabhängig und gründet sich auf dem Prinzip der gegenseitigen Unterstützung.

Wir suchen Menschen, die ihre Arbeit sinnvoll parteilich für die materiellen und sozialen Bedürfnisse der Menschen machen wollen und nicht für die Profite von Konzernen oder für die Interessen von Staat, Kirchen und DGB Gewerkschaften. Das entsprechende Wissen kann arbeitsbegleitend erworben werden.

Bremer Erwerbslosenverband BEV

Der Bremer Erwerbslosenverband als selbstorganisiertes politisches Projekt versteht sich als Teil der außerparlamentarischen Bewegung, die für die Umgestaltung dieser Gesellschaft kämpft.
Über Beratungsarbeit und durch politische Interventionen möchten wir Widerstand gegen die Ausbeutung und die entwürdigenden Regelungen des Arbeits-, Sozial- und Aufenthaltsrechts leisten.

Niedriglohn und HartzIV waren und sind politische Projekte des Staates zur Steigerung des Profits des Standorts Deutschland.
Die Menschen, die über den Zwang der Gesetze in die Armut verwiesen werden, kommen aus dieser Situation nicht heraus. Nicht durch karitative Betreuung und auch nicht über die endlosen Anstrengungen zur Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit, um die vermeintlichen individuellen Defizite zu beheben. Die kapitalistischen Marktbedingungen schaffen Erwerbslosigkeit und zu niedrige Einkommen und führen unter den Bedingungen globaler Konkurrenz dazu, die Lebens- und Einkommensbedingungen der Lohnabhängigen zu verschlechtern.
Und geht es darum, einerseits für die gesellschaftliche Vision eines Lebens ohne Ausbeutung, Armut und Unterdrückung zu streiten und andererseits gleichzeitig heute für die Veränderung der jetzigen demütigenden Verhältnisse zu kämpfen.

Veränderung der heutigen Verhältnisse setzen Organisierung und Durchsetzung von Verbesserungen im Alltag voraus. Ein Werkzeug für die Verbesserung der Lebensbedingungen ist für uns die Durchführung einer sachkundigen Sozialberatung mit der Zielstellung, die gesetzwidrigen Diskriminierungen Einzelner zu verhindern und individuelle Rechtsansprüche durchzusetzen.

Wer kommt in die Beratung

Ca. 70 Prozent der beim BEV Ratsuchenden haben keinen deutschen Pass. Dabei sind es vor allem Menschen, die in den letzten Jahren aus anderen EU- Ländern zugewandert sind. Sie sind fast ausschließlich Aufstocker*innen mit geringen Löhnen und sich oft ändernden, unsicheren Wohn- und Arbeitsverhältnissen.
Die überwiegende Mehrzahl der Leute in unserer Beratung ohne deutsche Staatsbürgerschaft hat als erste Sprache türkisch, polnisch oder bulgarisch.
Dazu erfährt der BEV vermehrt Zuspruch von Menschen aus den englischsprachigen Ländern Westafrikas (Die Beratungssprache ist hier Englisch), von Roma aus dem Kosovo und verstärkt von Geflüchteten aus Syrien und dem Irak.

Unabhängige Finanzierung

Um die politische Handlungsfähigkeit des BEV langfristig zu erhalten, legen wir großen Wert auf finanzielle Unabhängigkeiten. Staatliche Förderung ist darauf angelegt, die Beratung den staatlichen Zielen wie bspw. Arbeitszwang oder Niedriglohn unter zu ordnen. Diese Eigenständigkeit ermöglicht uns, im Interesse der Ratsuchenden zu beraten und zu intervenieren.

Bei Interesse bitte per Mail bev-bremen@web.de melden. Den BEV erreicht man telefonisch nur schwer, weil wir während der Beratungszeiten meist nicht ans Telefon gehen können.


Rechtsanwält*in gesucht

Der Bremer Erwerbslosenverband BEV sucht für die Wiedereröffnung des Beratungsbüros in der Bremer City ein*e Rechtanwält*in, die/der Lust hat, Menschen mit geringem Einkommen, Hartz VI EmpfängerInnen, Flüchtlinge und Zuwander*innen, alleinerziehende Mütter… juristisch zu beraten und vor Gericht zu vertreten.

Die Ratsuchenden haben schwerpunktmäßig Fragen zum Sozialrecht, insbesondere alle Regelungen zu HartzIV, sowie Miet- und Vertragsrecht.
Bei Flüchtlingen und Zuwander*innen geht es über sozialrechtliche Regelungen hinaus immer wieder um das Aufenthaltsrecht.
Da es bei dem allergrößten Teil der Beratungen um aufstockende Leistungen geht, ist auch die Aufnahme und das Ende von Arbeitsverhältnissen ein wichtiger Themenbereich.

Wieviel Zeit und Energie in die Beratung eingebracht und gearbeitet werden möchte, kann weitestgehend selbst entschieden werden. Auch Praktika oder Hospitationen sind möglich. 
Eine Einarbeitung in die jeweiligen rechtlichen Fachgebiete ist realisierbar. 
Der BEV finanziert sich unabhängig und gründet sich auf dem Prinzip der gegenseitigen Unterstützung. Das Einkommen ist entsprechend nicht hoch.

Wir suchen Menschen, die ihre Arbeit sinnvoll parteilich für die materiellen und sozialen Bedürfnisse der Menschen machen wollen und nicht für die Profite von Konzernen oder für die Interessen von Staat, Kirchen und DGB Gewerkschaften.

Bremer Erwerbslosenverband BEV

Der Bremer Erwerbslosenverband als selbstorganisiertes politisches Projekt versteht sich als Teil der außerparlamentarischen Bewegung, die für die Umgestaltung dieser Gesellschaft kämpft.
Über Beratungsarbeit und durch politische Interventionen möchten wir Widerstand gegen die Ausbeutung und die entwürdigenden Regelungen des Arbeits-, Sozial- und Aufenthaltsrechts leisten.

Niedriglohn und HartzIV waren und sind politische Projekte des Staates zur Steigerung des Profits des Standorts Deutschland.
Die Menschen, die über den Zwang der Gesetze in die Armut verwiesen werden, kommen aus dieser Situation nicht heraus. Nicht durch karitative Betreuung und auch nicht über die endlosen Anstrengungen zur Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit, um die vermeintlichen individuellen Defizite zu beheben. Die kapitalistischen Marktbedingungen schaffen Erwerbslosigkeit und zu niedrige Einkommen und führen unter den Bedingungen globaler Konkurrenz dazu, die Lebens- und Einkommensbedingungen der Lohnabhängigen zu verschlechtern.
Und geht es darum, einerseits für die gesellschaftliche Vision eines Lebens ohne Ausbeutung, Armut und Unterdrückung zu streiten und andererseits gleichzeitig heute für die Veränderung der jetzigen demütigenden Verhältnisse zu kämpfen.

Veränderung der heutigen Verhältnisse setzen Organisierung und Durchsetzung von Verbesserungen im Alltag voraus. Ein Werkzeug für die Verbesserung der Lebensbedingungen ist für uns die Durchführung einer sachkundigen Sozialberatung mit der Zielstellung, die gesetzwidrigen Diskriminierungen Einzelner zu verhindern und individuelle Rechtsansprüche durchzusetzen.

Wer kommt in die Beratung

Ca. 70 Prozent der beim BEV Ratsuchenden haben keinen deutschen Pass. Dabei sind es vor allem Menschen, die in den letzten Jahren aus anderen EU- Ländern zugewandert sind. Sie sind fast ausschließlich Aufstocker*innen mit geringen Löhnen und sich oft ändernden, unsicheren Wohn- und Arbeitsverhältnissen.
Die überwiegende Mehrzahl der Leute in unserer Beratung ohne deutsche Staatsbürgerschaft hat als erste Sprache türkisch, polnisch oder bulgarisch.
Dazu erfährt der BEV vermehrt Zuspruch von Menschen aus den englischsprachigen Ländern Westafrikas (Die Beratungssprache ist hier Englisch), von Roma aus dem Kosovo und verstärkt von Geflüchteten aus Syrien und dem Irak.

Unabhängige Finanzierung

Um die politische Handlungsfähigkeit des BEV langfristig zu erhalten, legen wir großen Wert auf finanzielle Unabhängigkeiten. Staatliche Förderung ist darauf angelegt, die Beratung den staatlichen Zielen wie bspw. Arbeitszwang oder Niedriglohn unter zu ordnen. Diese Eigenständigkeit ermöglicht uns, im Interesse der Ratsuchenden zu beraten und zu intervenieren.

Bei Interesse bitte per Mail bev-bremen@web.de melden. Den BEV erreicht man telefonisch nur schwer, weil wir während der Beratungszeiten meist nicht ans Telefon gehen können.